ANDERSWO - Ein ChorTheaterSpiel

Dieses Projekt ist beendet.

#14172A

Mascha Kaléko (1907 – 1975)

wurde ab 1929 mit ihren Großstadtgedichten bekannt. Sie schrieb in der Tradition Heinrich Heines und Kurt Tucholskys, doch sie fand zu ihrer ganz eigenen „Wortmusik“. Sie entwickelte sich zu der weiblichen Stimme unter den Großstadt-Lyrikern der Neuen Sachlichkeit. Ein Hauptreiz ihrer Dichtungen lag in der Mischung von Poesie, Spott, Witz, Gefühl und Scharfzüngigkeit. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erhielt die jüdische Dichterin Schreibverbot. 1938 musste sie mit ihrem zweiten Ehemann, dem Musikwissenschaftler und Chordirigenten Chemjo Vinaver und ihrem kleinen Sohn Evjatar für 21 Jahre in die USA emigrieren. 1959 übersiedelte sie mit ihrem Mann nach Israel. Doch richtig heimisch fühlte sie sich wohl nur in Berlin. Hier erlebte sie „…die paar leuchtenden Jahre vor der großen Verdunkelung.“ 

Die Inszenierung verknüpft neu komponierte Vertonungen von Mascha Kalékos Gedichten mit darstellerischen Skizzen und Präsentationen aus ihrem Leben und Werk vor dem Hintergrund der drei wichtigsten Stationen ihres Lebens: Berlin, New York und Jerusalem.

Inszenierung Anne Zühlke / Stephan Weßeling
Chorleitung / Komposition Tina Paar
Dramaturgie / Stückfassung Stephan Weßeling
Bühnen- und Kostümbild Vanessa Gärtner / Anton Lukas
Weitere Kompositionen Christian Kullack / Yannik Hölger
Tontechnik Stephan Wöhrmann
Lichttechnik Hervé le Grand / Christina Schneider
Theaterfotografie Frieder Aurin / Medienproduktion
Podesterie Jörg Schildbach / Lichtblick-Bühnentechnik GmbH
Ausstattung Gastronomie Thomas Pahl und Team PUMPE Gastronomie GmbH

Rechte / Text

Mascha Kaléko: Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden
Herausgegeben von Jutta Rosenkranz, © 2012 dtv Verlagsgesellschaft, München

Jutta Rosenkranz: Mascha Kaléko. Biografie. München 2007, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv)


Rechte / Bild

Die Verwendung der Fotografien erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Für die Förderung von ANDERSWO danken wir herzlich:


Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte, Berlin


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